Pascal Herr ist zurück!

Wie die SG Watenbüttel/Völkenrode vor wenigen Minuten bekanntgegeben hat, übernimmt Pascal Herr ab Sommer das Traineramt der Spielgemeinschaft. „Mich haben viele Spieler gebeten es zu machen und an dem Projekt hängt sehr viel Herz dran“, erklärte Herr. 

So kehrt er nach vier Jahren zurück an seine alte Wirkungsstätte, die es ihm damals ermöglichte als Trainer Fuß zu fassen. Mit seiner lebendigen und modernen Trainerart machte er schnell auf sich aufmerksam und stand bereits für die KF-BS Auswahl gegen den Kreismeister an der Seitenlinie und auch für die Braunschweiger Fan-Auswahl gegen die Profis von Eintracht Braunschweig. Nach einem Zwischenstop in Lehndorf sowie der Gründung einer kleinen Familie ist er nun zurück bei dem Club seines Vertrauens.

Kreisfussball Braunschweig sprach mit dem 33-Jährigen.

KF-BS: Wie wichtig war die Pause und was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?
Herr: „Die Pause war enorm wichtig! Ich hatte viel Zeit für meine kleine Familie und konnte mir das ganze Spektakel Fußball von außen ansehen. Aus der Zeit nehme ich definitiv enorm viel neue Energie mit. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Allerdings hatte ich auch viel Zeit mir über gewisse Umgangsformen, die mir im vorherigen Trainer Dasein entgegen gebracht wurden, Gedanken zu machen. Auch diese haben geprägt und werden meinen zukünftigen Weg als Trainer beeinflussen.“

KF-BS: Wie kam es zu deiner Rückkehr nach Watenbüttel/Völkenrode?
Herr: „Witzigerweise kam es zu einem Gespräch mit einigen ehemaligen und aktuellen Spielern, die mir von der momentanen Situation berichteten. Ich habe mich an dieser Stelle recht rege mit diesen Spielern ausgetauscht, da sie, denke ich auch gemerkt haben, dass ich doch recht skeptisch war, schließlich war mein Plan eigentlich bereits fix und ein Anderer. Zudem bedeutet dieses für mich von den Ligen auch einen recht großen Schritt zurück. Sie haben mich dann, auch durch ihre Zusagen, recht schnell überzeugt und irgendwie finde ich die Konstellation unseres ersten Treffens auch Rückblickend immer noch sehr witzig, vor allem welche Eigendynamik aus dem Ganzen hervorgegangen ist.“

KF-BS: Die Mannschaft hat in den letzten Monaten und Jahren viel durchlebt. Vor was für einer Aufgabe stehst du?
Herr: „Über die Aufgabe habe ich mir die meisten Gedanken gemacht. Was erwartet mich, was ist überhaupt gegeben und was kann ich eigentlich bewirken? Ich habe mich dazu entschieden recht neutral an die Situation heran zu gehen. Das es kein leichter Weg ist ist mir bewusst, aber sich in ein gemachtes Nest setzen kann jeder. Den größten Reiz sehe ich in der Entwicklung des Ganzen. Diese Art von „Projekten“ prägt mich schon seit meiner Zeit als Jugendtrainer. Ich will in Gänze etwas auf die Beine stellen und im Optimalfall steht irgendwann ein gesundes Gesamtkonzept, das völlig unabhängig von Personen funktioniert und lebt.“

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