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Kreisliga | Nachbericht: Der zehnte Spieltag

 

 


                     
 

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Auch der zehnte Spieltag der Kreisliga ist von Absagen gezeichnet: Drei von sieben Spielen sind erneut den schlechten Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen. Die übrigen Begegnungen versprachen aber dennoch genügend Spannung!

 

 

 

 Doppelter Dopslaff bringt MTV auf Siegerstraße

        MTV Hondelage - TVE Veltenhof (6 : 1)    

 

Der TVE Veltenhof kündigte sein Gastspiel beim MTV Hondelage als "Kellerduell" an. Auf Grund der Tabellenkonstellation war es das auch. Veltenhof holte bisher nur sechs Punkte aus den ersten acht Spielen, Hondelage sieben Zähler aus neun Begegnungen. Somit ging es in Hondelage um die Wurst.


Schon in der ersten Spielminute hatten die Hausherren die Führung auf dem Fuß, doch TVE-Keeper Martin Boxler konnte aus Nahdistanz parieren. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf schwachem Niveau. Die besten Chancen für die Gäste wurden von Marcel Steffen und Bastian Brühl schon fast kläglich vergeben. Besser machte es der MTV Hondelage, der durch Doppelpacker Marcel Dopslaff (30', 37') in Führung ging und noch kurz vor der Pause durch Thorben Podehl (45') auf 3:0 erhöhte. "Besser waren wir nicht, aber konsequenter", schilderte Jean-Pascal Slotta den Verlauf der ersten Halbzeit.


Beim TVE Veltenhof hingen zur Pause sichtlich die Köpfe. Besser wurde es auch in der 51. Spielminute nicht, als Michel Broders auf 4:0 erhöhte. Björn Voges (64') setzte gar noch einen oben drauf.


Auch wenn Veltenhof in Minute 65 dank Jonah Behnke zum 1:5-Anschlusstreffer kam, konnte das Ruder an diesem Tage nicht mehr rumgerissen werden. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Jakob Märtens (84') kurz vor dem Ende der Begegnung.

 


Fotostrecke von Hartmut Slotta


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Fragwürdiger Elfmeter beschert Weber-Truppe den Sieg

        Lehndorfer TSV 2 - TV Mascherode (1 : 0)    

 

Im ersten Durchgang bekamen die Zuschauer ein unterirdisches Spiel zu sehen. Der Lehndorfer TSV war den Gästen vom TV Mascherode optisch überlegen, schaffte es aber nicht sich nennenswerte Chance herauszuspielen. Obwohl der TVM sichtlich unter Druck stand, kamen sie zu guten Möglichkeiten: Erst streift Dominik Grundmanns Kopfball, nach Freistoß von Kai Tiehe, die Latte, dann traf Stefan Brand aus 25 Metern nur den Pfosten. Nur wenige Minuten später dann die spielentscheidene Situation: Schiedsrichter Finn-Thomas Dippe zeigte nach einem vermeintlichen Handspiel auf den Punkt, Elfmeter für Lehndorf. Diesen verwandelte Felix Nowak (31') für TVM-Keeper Tilman Gampe unhaltbar. LTSV-Coach Philipp Weber war sich nach dem Strafstoß unsicher, ob es Hand war oder nicht und bewertete die eigene Führung zu diesem Zeitpunkt als "unverdient". Die insgesamt schwache erste Halbzeit pfiff Schiedsrichter Dippe pünktlich ab. Beide Trainer waren keineswegs zufrieden mit der Leistung ihrer Männer.

 

Nach dem Pausentee waren beide Mannschaften präsenter und nahmen die Zweikämpfe an. Lehndorf entwickelte aber mehr Druck und wollte die Vorentscheidung. Nach einer Ecke von Nils Schulze stand Nowak richtig, köpfte aber nur wenige Meter neben das Tor. Auch in der Folge war der LTSV das zielstrebigere Team und schlug durch Schulze immer wieder gefährliche Flanken, die aber meist keinen Abnehmer fanden. Die Offensive vom TV Mascherode fand kaum noch statt. Erst mit der Einwechselung von Timo Mertel kamen die Gäste wieder besser ins Spiel. "Das gibt es doch nicht", so Scholze nach zwei weiteren Aluminiumtreffern. Kurz vor dem dem Ablauf der regulären Spielzeit waren beide Mannschaften nur noch zu zehnt - Branko Subotic und Romeo Balie knallten im Mascheroder Strafraum mit den Köpfen aneinander und mussten mit Platzwunden vom Feld. Da sowohl Weber als auch Scholze bereits drei Mal gewechselt hatten, konnten sie keine frischen Kräfte mehr bringen. Chancen blieben aber mit reduzierter Spieleranzahl aus, sodass es am Ende beim 1:0-Sieg für den Lehndorfer TSV blieb.

 


Fotostrecke von Jens Grothe


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Effiziente Gäste schocken die SG

        SG Watenbüttel/Völkenrode - KS Polonia (0 : 3)    

 

Wie in der Vorwoche musste die SG Watenbüttel/Völkenrode bereits ab der ersten Spielminute einem Rückstand hinterherlaufen. Zu zögerlich argierte SG-Verteidiger Kevin Seidel im Zweikampf, die Hereingabe von Michael Malek konnte zwar noch geblockt aber nicht aus der Gefahrenzone befördert werden, sodass Michael Jonscher (1') das Spielgerät aus acht Metern trocken unter die Latte befördern konnte. Über weite Strecken der ersten Hälfte war KS Polonia das spielstärkere Team, nutze die zur Verfügung stehenden Räume aber nicht konsequent aus, sodass bis auf Distanzschüsse keine weitere Gefahr von den Gästen ausging. Watenbüttel/Völkenrode kam schleppend ins Spiel, kam aber auch zu aussichtsreichen Möglichkeiten: Bastian Hein und Uwe Köhler trafen aber nur den Pfosten.

 

Nach der Pause übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor des KSP auf - effizienz Fehlanzeige! Selbst beste Möglichkeiten wurden teilweise kläglich vergeben. Besser machte es das Team von Christian Cybul, welches vor allem in der Schlussphase wieder mehr Platz hatte und durch Michael Malek (87') und Marius Bartsch (89') per direkt verwandelter Ecke den Sack zu machte.

 


Fotostrecke von Miles Wolf


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Witzel-Freistoß belohnt disziplinierte Leistung

        SV Broitzem - FC Wenden (1 : 0)    

 

Vom Start weg präsentierte sich der SV Broitzem in seinem Heimspiel gegen den FC Wenden diszipliniert und ehrgeizig. Auf schwerem Geläuf bekamen die Gäste aus Wenden im ersten Durchgang keinen Zugriff. "Wenden hatte keine einzige Torchance. Wir hingegen hatten drei gute Möglichkeiten, von denen Mats Witzel einen Freistoß direkt verwandelte", stellte Broitzems Co-Trainer Volker Schulz nach dem Spiel fest. Bert König, Trainer des FC Wenden, erkannte in der Freistoßsituation ein "dummes Foulspiel". Auch sein Torwart "sah dabei nicht glücklich aus".

 

Nach kurzer Anlaufzeit in der zweiten Hälfte erhöhte Wenden den Druck, jedoch ohne dabei zwingend zu werden. "Da haben wir uns zu viele leichte Ballverluste erlaubt und die Konter nicht konsequent ausgespielt", so Schulz, der insgesamt aber eine läuferisch wie kämpferisch starke Leistung seiner Spieler sah. Genau diese Elemente ließ der FCW in den Augen ihres Übungsleiters vermissen: "Ich muss die Einstellung und die Laufbereitschaft meiner Mannschaft monieren. Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz, allerdings haben wir uns kaum Chancen erarbeitet. Dazu kommt das eklatant und teilweise überhastet Zweikampfverhalten in der eigenen Defensive".

 

In der Schlussphase konnten beide Teams noch eine gute Möglichkeit verbuchen, mehr aber auch nicht. Somit reichte das Freistoßtor von Mats Witzel aus der 34. Spielminute für drei Punkte aus sicht des SV Broitzem. "Letztendlich war der Sieg in einem gutklassigen Kreisligaspiel für uns absolut verdient", lautet das Abschlussrésumé von Schulz. Bei König hingegen sitzt der Frust ziemlich tief, vor allem, weil "wir keine Lösungen fanden, obwohl wir im Training automatismen trainieren und einstudieren". Sowohl im Training als auch im nächsten Punktspiel erwartet er deshalb eine Reaktion seiner Truppe.

 

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Informationen
geschrieben von: Miles Wolf
Miles Wolf
26.10.2015 - 18:10
1573 Aufrufe
3
  Volltreffer
0
  Eigentor
• Tabelle
Platz Name Diff. Pkt.
1 SV Kralenriede 66 59
2 VfB Rot-Weiß 71 56
3 SV Gartenstadt 18 49
4 TSV Lamme 18 47
5 SV Broitzem 29 46
6 VfL Leiferde 9 39
7 FC Wenden 8 39
8 Lehndorfer TSV 2 1 33
9 MTV Hondelage 11 32
10 TV Mascherode -5 31
11 SG Waggum/Bevenrode -20 29
12 TVE Veltenhof -29 21
13 KS Polonia -46 17
14 SG Watenb./Völkenr. -131 4
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