MTV Hondelage mitten im Aufstiegsrennen

Seit dem Aufstieg 2013 in die Kreisliga ist einiges passiert und man sieht eine stetige Entwicklungskurve beim MTV Hondelage. In der letzten Saison zeigte man bereits mit einer starken Rückrunde, wozu man fähig ist. Noch deutlicher wird es in der aktuellen Saison.

Konstante Leistung machte das Jahr 2017 für das Team vom Tränkeweg zu einem Überragenden: Lediglich vier Niederlagen aus 26 Kreisligaspielen sowie nach dem Kreispokalsieg 2015 eine erneute Finalteilnahme 2017 und der aktuell zweite Tabellenplatz machen den MTV zum Wenden-Jäger. „Unser Ziel war es, ein bis zwei Plätze besser als in der Vorsaison zu sein. Dem sind wir bis jetzt treu geblieben“, so Co-Trainer und Spieler Rafael Schindzielorz, der bescheiden hinzufügt: „Was am Ende dabei raus kommt, muss man abwarten.“ 

Saimir Zaimi hat viel bewegt.

Ein großer Garant für den Erfolg ist auch Trainer Saimir Zaimi, wie Schindzielorz erklärt: „Ich habe mit ihm zusammen bereits in Vallstedt gespielt. Als Trainer wussten wir noch nicht viel über ihn, aber seine Arbeit hat mich wirklich positiv überrascht. Er hat uns in kurzer Zeit viele neue taktische Sachen beigebracht, die so noch keiner kannte.“ Dennoch fühlte sich die Mannschaft damals ziemlich vor den Kopf getreten: „Ehrlich gesagt war ich damals nicht zufrieden damit, wie mit unserem ehemaligen Trainer Julian Möbs umgegangen wurde“, so Schindzielorz, der am Ende aber froh ist, dass er als Co-Trainer von Zaimi lernen kann.

Taktisch gut eingestellt konnte man direkte Konkurrenten vom Ergebnis her recht deutlich schlagen und auch Tabellenprimus FC Wenden die bisher erste und einzige Saisonniederlage zu fügen. „Saimir und ich lassen uns zu jedem Gegner etwas einfallen. Wenn die Mannschaft das umsetzt, was wir verlangen, dann klappt es meistens auch“, erklärt Schindzielorz die Vorgehensweise des Trainerteams. 

Offensivakteur Marcel Dopslaff ist sich sicher: „Da spielt der freundschaftliche Zusammenhalt eine riesen Rolle. Es macht einfach auf und neben dem Platz eine menge Spaß. Es besteht eine gute Mischung zwischen den Jung geblieben Alten und den Alt werdenden Jungen“, gibt aber auch seinem Co-Trainer recht: „Das Trainer- und Betreuerteam macht eine mehr als gute Arbeit. Wir haben als Mannschaft eine neue Motivation erfahren, entwickeln uns ständig weiter und sehen, dass in dieser Saison etwas geht.“

Mit 56 Treffern aus 14 Spielen sind die Jungs in Blau-Weiß die unangefochtenen Spitze der Liga in Sachen geschossene Tore. Allen voran Michel Broders, der sich zur absoluten Torfabrik entwickelt hat und mit bereits 25 Toren in dieser Saison, sowie 26 Tore in der letzten Saison, aufblüht. „Michel ist eine Granate. Er hat eignetlich alles was ein Stürmer haben muss. Er ist schnell, arbeitet gut mit seinem Körper und ist vor dem Tor eiskalt“, so Schindzielorz, dem aber bewusst ist: „Wir haben eine sehr gute Offensivabteilung, ohne sie geht es auch nicht.“

Damit nicht genug, wird in der Rückrunde die bereits gefürchtete Offensive noch erweitert: Thorben Podehl kommt vom BSC Acosta aus der Landesliga erneut zurück an den Tränkeweg.

 

Mit Freundschaft und Zusammenhalt. Der Anhang ist ein großer Rückhalt in Hondelage.

(Fotos: Jens Grothe/Friedhelm Brauner)

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Veröffentlicht am Autor: admin

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